Geförderte Projekte der Deutschen Forschungsgemeinschaft

 

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Die Hausbücher der Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen: Digitale Erschließung und Edition von Handwerkerdarstellungen des 15.-19. Jahrhunderts

Fachliche Zuordnung:

  • Kunstgeschichte  

Förderung:

Förderung seit 2007

Website:

www.nuernberger-hausbuecher.de

Zusammenfassung der Projektbeschreibung:

Mit den sogenannten Hausbüchern der Mendelschen und Landauerschen Zwölfbrüderhausstiftungen besitzt die Stadtbibliothek Nürnberg die wohl umfangreichste und wertvollste serielle Bildquelle zum historischen Handwerk in Europa. Vom Bäcker bis zum Zimmermann, vom "Ablader bis zum "Zuckermacher schildern ihre 1.340 Darstellungen zahlreiche Herstellungsverfahren und Erzeugnisse vom 15. bis 19. Jahrhundert. Als Forschungsmaterial wie auch als Illustrationsvorlagen sind die Handwerkerdarstellungen der "Zwölfbrüderbücher in fach- wie populärwissenschaftlicher Literatur seit langem beliebt. Dennoch blieb ihr größter Teil bis heute unveröffentlicht. Die Stadtbibliothek Nürnberg als Eigentümerin und das Germanische Nationalmuseum als informationstechnologischer Kompetenzträger wollen die Hausbücher nun erstmals komplett und gemäß aktueller Standards digital dokumentieren. Sie werden digital fotografiert, langzeitarchiviert sowie samt vollständiger Transkription ihrer Beschriftungen und Erschließung ihrer handwerkstechnischen Ikonografie international recherchierbar als "Netzpublikation veröffentlicht. Schnittstellen zu zentralen Bildquellenportalen (z.B. Manuscripta Mediaevalia) werden größtmögliche Interoperabilität garantieren.

DFG-Verfahren:

Wissenschaftliche Literaturversorgung und Informationssysteme

Förderprogramm:

Erschließung und Digitalisierung handschriftlicher und gedruckter Überlieferung  

Fachliche Zuordnung:

Kunstgeschichte  

Antragstellende Institution:

Stadtbibliothek Nürnberg
Egidienplatz 23
90403 Nürnberg

Mitantragstellende Institution:

Germanisches Nationalmuseum (GNM)
Kartäusergasse 1
90402 Nürnberg

verfahrenstechnischer DFG-Ansprechpartner:

Dr. Ralf Goebel