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GRK 1939:  Philosophie, Wissenschaft und die Wissenschaften: Der Dialog zwischen Formen und Modellen des Wissens im antiken griechischen, römischen und arabischen Denken

Fachliche Zuordnung Philosophie
Förderung Förderung von 2014 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 228914880
 
Das Graduiertenkolleg erforscht den Dialog zwischen verschiedenen Formen und Modellen des Wissens in der antiken griechischen, römischen und arabischen Philosophie und Wissenschaft. Unsere Aufmerksamkeit gilt besonders der Schnittstelle zwischen der Philosophie und den Einzelwissenschaften, wobei sowohl die explizit formulierten Ansichten der antiken Denker dazu als auch ihr tatsächlicher praktischer Umgang damit berücksichtigt werden. Wir sehen es als eine innovative Stärke des Programms an, dass es die folgenden Dimensionen integriert: sowohl die theoretische Reflexion der Beziehungen zwischen Philosophie und Wissenschaft als auch die tatsächlich vollzogene Praxis, und das sowohl aus Sicht der Philosophie als auch aus der Perspektive der Einzelwissenschaften, wobei die Sichtweise der Antike als auch die der Gegenwart Berücksichtigung finden.Weitere innovative Aspekte unserer interdisziplinären Programms sind: die Berücksichtigung der gesamten antiken Philosophie und Wissenschaft mit einem Schwerpunkt auf dem spätantiken Denken, das sowohl Plotin als auch die gesamte antike griechische und frühchristliche Tradition bis hin zu Simplicius und Philoponos umfasst, das Einbeziehen der sich anschließenden arabischen Tradition sowie Verbindungslinien zur Philosophie des Mittelalters, der Renaissance und der Gegenwart.Das Qualifikationsprogramm zielt darauf ab, Doktorandinnen und Doktoranden zu exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern zu entwickeln und sie zu einem frühen Zeitpunkt intensiv auf die ersten Schritte nach der Promotion vorzubereiten. Die Grundlage des Curriculums bilden Forschungsseminare und Kolloquien. Wir bieten ihnen intensive Betreuung und Unterstützung innerhalb einer aktiven und wachsenden Gemeinschaft von Forschern. Das Programm ist stark international ausgerichtet. Die meisten unserer Doktorandinnen und Doktoranden forschen einige Zeit an einer Universität im Ausland, und viele haben Betreuerinnen oder Betreuer von außerhalb. Darüber hinaus kommen jedes Semester herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt nach Berlin. Unsere Doktorandinnen und Doktoranden profitieren von den einzigartigen Resourcen für Antikestudien in Berlin (z.B. Topoi und die Berlin Graduate School of Ancient Studies). Wir blicken bereits auf eine Reihe erfolgreicher Abschlüsse von Doktorandinnen und Doktoranden zurück, die nach ihrer Promotion exzellente weiterführende Stellen besetzen konnten.
DFG-Verfahren Graduiertenkollegs
Antragstellende Institution Humboldt-Universität zu Berlin
Mitantragstellende Institution Freie Universität Berlin
 
 

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