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Interventionsstudie zu Hausaufgaben mit Fokus auf Erwartungs-Wert-Überzeugungen, Persönlichkeitsmerkmale und Kompetenz der Lehrkräfte

Fachliche Zuordnung Allgemeines und fachbezogenes Lehren und Lernen
Förderung Förderung von 2012 bis 2016
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 208540014
 
Hausaufgaben (HA) gehören besonders in den Fächern Mathematik, Deutsch und Fremdsprache zu den zentralen Bestandteilen des schulischen Unterrichts. HA sollen den Lernerfolg steigern und selbstregulative Kompetenzen der Schüler1 fördern. Allerdings existiert in Hinblick auf die Wirkung von HA-Vergabe und HA-Erledigung bis heute eine beachtliche Kluft zwischen pädagogischer Bedeutung und empirischer Absicherung. Das beantragte Projekt baut auf vorliegenden Arbeiten zur Rolle von Erwartungs-Wert-Überzeugungen, Persönlichkeitsmerkmalen und zur Qualität der Hausaufgabenvergabe durch die Lehrkräfte auf. In drei miteinander verwobenen Teilstudien soll in ökologisch validen Settings bei Schülern in der Sekundarstufe I im Fach Mathematik geprüft werden, wie Nützlichkeitsüberzeugungen (als Teil der Wertkomponente) zum Fach Mathematik gesteigert werden können, wie Interventionsansätze im Bereich von Erwartungs- und Wertüberzeugungen je einzeln bzw. kombiniert die Hausaufgabenerledigung fördern und welche Rolle die hausaufgabenbezogene Kompetenz der Lehrkräfte spielt. In allen Teilstudien wird zudem die potenzielle Moderatorwirkung von Personenunterschieden in Schulleistung und Persönlichkeit geprüft.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
Internationaler Bezug Großbritannien
Beteiligte Person Professor Dr. Oliver Lüdtke
 
 

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