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Homeostasis of cutaneous inflammation: newly characterized T cell subsets as tissue-instructors

Subject Area Dermatology
Term from 2012 to 2020
Project identifier Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Project number 227992823
 
Final Report Year 2022

Final Report Abstract

Chronisch entzündliche Hauterkrankungen sind extrem häufig und beeinträchtigen die Lebensqualität Betroffener oft schwer. Entsprechend sind in den letzten 25 Jahren viele sehr spezifische und effektive Therapien gegen einige dieser Erkrankungen, zum Beispiel die Schuppenflechte, entwickelt worden. Allerdings hat unser Verständnis der entzündlichen Hauterkrankungen und damit einhergehend die präzise Diagnostik nicht mit dieser Entwicklung Schritt gehalten. Noch immer kennen wir von vielen hundert entzündlichen Hauterkrankungen nicht die Ursache, sind nicht in der Lage, sie objektiv und präzise zu definieren oder zu diagnostizieren. Dieses Projekt hatte zum Ziel, mittels neuer Forschungsmethoden die zugrundeliegenden Ursachen der gestörten Immunantwort entzündlicher Hauterkrankungen zu identifizieren und damit den Grundstein für eine neue Klassifikation dieser Krankheiten zu legen, die sich an dem orientiert, was Ärzte und Patienten wissen müssen: wie ist der natürliche klinische Verlauf? Besteht die Gefahr der Entwicklung weiterer Krankheiten, sogenannter Komorbidität? Welche Therapie ist ideal? In einer Vielzahl kleinerer Projekte zu selteneren Erkrankungen und einer großen Kohorte von Patienten mit unterschiedlichen entzündlichen Hauterkrankungen konnten wir relevante Gruppen, sogenannte Endotypen definieren, die Bedeutung des Immunsystems bei einigen Erkrankungen genau charakterisieren und schließlich Biomarker identifizieren, die eine präzise Diagnostik ermöglichen bzw. Therapieansprechen vorhersagen. Es wurde schnell klar, dass das Ziel einer molekular basierten Ontologie entzündlicher Hauterkrankungen erfordert, dass diese Erkrankungen nicht nur anhand des Immunsystems charakterisiert werden. Eine zweite Umstellung im Laufe des Projekts basierte auf technologischer Weiterentwicklung: während zu Anfang des Projekts RNA Sequenzierung die Methode der Wahl war, wurde diese schnell durch Einzel-Zell-Sequenzierung sowie durch Methoden wie „spatial transcriptomics“ überholt. Auf diese Entwicklungen haben wir reagiert, indem wir zusätzlich zum Haupt-Datensatz weitere Datensätze mit diesen neuen Methoden generiert haben. Einige dieser Datensätze sind noch in Vorbereitung zur Publikation. Zahlreiche Berichte erschienen zum molekularen Klassifikator zur Unterscheidung von Psoriasis und Ekzem, u.a. in der Neuen Zürcher Zeitung.

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