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Annäherungs-Vermeidungs-Training: Prozesse und Anwendungen

Fachliche Zuordnung Allgemeine, Kognitive und Mathematische Psychologie
Förderung Förderung von 2014 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 259132772
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Forschungsarbeiten mit einem Annäherungs-Vermeidungstraining (AAT) haben gezeigt, dass motivationale Reaktionen auf bestimmte Reize, Objekte und Personen durch ein systematisches Training annäherungs- und vermeidungsbezogener Verhaltensweisen gezielt verändert werden können. Die zugrunde liegenden Prozesse dieser Trainingseffekte sind jedoch bislang wenig verstanden. Ziel des Forschungsprojekts war es, diese Prozesse zu untersuchen, theoretische Erklärungen auf ihre Plausibilität zu prüfen und Faktoren zu identifizieren, die die Effektivität eines Annäherungs-Vermeidungstrainings beeinflussen. Hierzu wurden Trainingsprozeduren eingesetzt, die sowohl motiviertes Verhalten als auch Einstellungen systematisch verändern. Die Ergebnisse zeigten, dass die Trainingsprozedur keinen Einfluss auf den Getränkekonsum hatte. Allerdings ließen sich systematische Effekte des Trainings auf Bewertungen nachweisen, die durch bestehende Einstellungen gegenüber den Trainingsobjekten moderiert wurden. Keine Evidenz fand sich hingegen für eine Moderation des Trainingseffekts durch Veränderungen in einem impliziten Annäherungsbias. Stattdessen stützen die Ergebnisse eine Erklärung auf Basis propositionaler Schlussfolgerungen. Diese Forschungsergebnisse leisten einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der Anwendungsmöglichkeiten und Limitationen dieser Trainingsprozedur im praktischen Einsatz.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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