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Hochleistungsrechner

Term Funded in 2015
Project identifier Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Project number 271894038
 
Final Report Year 2019

Final Report Abstract

Der Hochleistungsrechencluster „Elwetritsch II“ an der TU Kaiserslautern bildet gemeinsam mit dem Hochleistungsrechencluster „Mogon II“ an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz einen virtuellen Landescluster, der von allen wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes Rheinland-Pfalz genutzt werden kann und wird. Daraus resultiert eine vielfältige Nutzung des Clusters durch sehr unterschiedliche Fachdisziplinen. Die Möglichkeit der Nutzung des Geräts durch die Wissenschaftler der TU Kaiserslautern wird – bis auf eine Ausnahme (Raum- und Umweltplanung) – von allen Fachbereichen der TU wahrgenommen. Darüber hinaus wird der Cluster „Elwetritsch II“ derzeit durch zwei weitere Universitäten (JGU in Mainz und Universität Koblenz-Landau), zwei Fachhochschulen und sechs Forschungsinstitute genutzt. Die Nutzung der Cluster in Kaiserslautern und Mainz wird über sog. Nutzungseinheiten (NE) erfasst. 1 NE entspricht dabei der Belegungszeit eines CPU-Kerns für 1000 Stunden (diese Kennzahl ist bewusst einfach gehalten). Bedingt durch einen Wechsel des Batchsystems (LSF auf SLURM) erfolgt die einheitliche Erfassung der NEs nur seit Februar 2017. Der Großteil der Leistung des Clusters wird an begutachtete Projekte vergeben. Als Anreiz für die Nutzer werden Projekte durch höhere Prioritäten, die Zahl der möglichen Rechenknoten pro Job und die Zahl der gleichzeitig bearbeiteten Jobs bevorzugt. Die Top 20 der geleisteten NEs entspricht den beantragten Projekten. An erster Stelle liegt die Physik, gefolgt vom Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Ein ganz anderes Bild ergibt die Nutzung nach abgeschickten Jobs. Hier wird die Physik gefolgt von Jobs aus dem Fachbereichen Elektro- und Informationstechnik, Wirtschaftswissenschaften, Biologie und den unter AHRP zusammengefassten Nutzern anderer Hochschulen. Dieser deutliche Kontrast zwischen verbrauchten NEs (Zeit*Kerne) und Bedarf an nicht viele Kerne nutzende Jobs verdeutlicht die Wichtigkeit eines HLR-Systems für die Nutzer vor Ort, die in Kleinprojekten eine Vielzahl von Simulationen bearbeiten. Der bisherige Bedarf der Nutzer konnte durch die beschaffte Hardware abgebildet werden. Es zeichnet sich jedoch ab, dass die Anforderungen an die Anzahl der Kerne und die Größe des Hauptspeichers stetig steigen und dass der Bedarf an hoch getakteten CPUs für die Bearbeitung nicht massiv parallelisierbarer Aufträge ansteigt.

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