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3He-4He-Entmischungskryostat (cryogen-free) mit Elektronik für Quantenmessungen mit Mikrowellen

Subject Area Condensed Matter Physics
Term Funded in 2015
Project identifier Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Project number 290354269
 
Final Report Year 2019

Final Report Abstract

Der trockene Mischkryostat wurde am Physikalischen Institut des KIT installiert und für spektroskopische und zeit-aufgelöste Messungen an hybriden Magnon-Photonen Schaltkreisen im 2 bis 20 GHz Frequenzbereich eingerichtet. Neben der Mikrowellenverkabelung inklusive passiver und aktiver Komponenten wurden Magnetspulen für bis zu 1 Tesla Felder installiert. Im ersten Jahr wurden hauptsächlich Mikrowellen-Kavitäten mit Bulk-Ferromagneten gekoppelt, im zweiten Jahr supraleitende Dünnfilmresonatoren an dünnen ferromagnetische Schichten untersucht, und im dritten Jahr supraleitenden Quantenbits zu dem Hybridsystem hinzugefügt. Zusätzlich wurden das Setup für Rauschmessungen an Ferromagneten eingerichtet und optimiert. Neben den beiden Doktoranden als Hauptnutzer für diese Projekte wurde eine ganze Reihe von Studienarbeiten auf Bachelor und Master-Level angegliedert an die Hauptforschung durchgeführt. Die wichtigsten Forschungsergebnisse der ersten drei Jahre sind i) milliKelvin Spektroskopie an Magnon-Polaritonen, ii) Leistungs und Temperaturabhängigkeit der Magnon-Linienbreite ausgehend vom Einzelmagnon-Regime, iii) Kopplung des Magnons an ein supraleitendes Qubit mittels indirekter Wechselwirkung über eine zwischengeschaltete Kavität, iv) Wechselwirkung von supraleitender Mikrowellenleitung mit ferromagnetischer Probe, v) Rauschmessungen im Einzelphotonenlimit an Ferromagneten, in preparation vi) Stabilität eines supraleitenden Qubits unter Magnetfeldern, vii) Zeitabhaengige Kontrolle von Magnon-Photon-Polaritonen mit Mikrowellenpulsen. Darüber hinaus finden aktuell Messungen mit Quantenfeedback zum Testen der Elektronik statt, und Arbeiten zur analogen Quantensimulation von Spin-Systemen. Die im Projekt entwickelte Mess- und Fitsoftware ist öffentlich zugänglich, insbesondere die Resonatorfit-Routinen finden international Anwendung. Die bisherigen Ergebnisse sind auf einem Repository veröffentlicht, teilweise schon in Fachzeitschriften publiziert, und werden in Dissertationsschriften aufgenommen.

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