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The impact of sex and the serotonin transporter polymorphism on (neural) stress reactions

Subject Area General, Cognitive and Mathematical Psychology
Clinical Psychiatry, Psychotherapy, Child and Adolescent Psychiatry
Term from 2016 to 2023
Project identifier Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Project number 321135627
 
Final Report Year 2022

Final Report Abstract

Stress ist sowohl in unserem Alltag als auch in der klinischen Forschung allgegenwärtig und spielt in der Entstehung und Aufrechterhaltung einer Vielzahl von psychischen Erkrankungen eine Rolle. Dennoch ist unser Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen und interindividuellen Unterschiede in der Reaktion auf akuten Stress immer noch unzureichend. Vor allem die neuronale Verarbeitung von akutem psychosozialem Stress wurde bisher nicht hinreichend erforscht und es liegen nur wenig Daten von großen Stichproben vor. Ziel dieses Projektes war es, zwei Quellen interindividueller Unterschiede in den Vordergrund zu rücken: das Geschlecht und genetische Einflüsse durch das sogenannte Serotonin-Transporter-Gen. Dabei definierten wir Stress als multidimensionales Konstrukt, das innerhalb des Individuums unterschiedliche Systeme mit unterschiedlichen zeitlichen Verläufen beinhaltet. In zwei experimentellen Studien zeigten wir, dass diese verschiedenen Dimensionen in unterschiedlichem Maße sowohl durch die Art des Stressors als auch die genetische Ausstattung und das Geschlecht des Individuums beeinflusst werden. Unsere Ergebnisse betonen die Wichtigkeit des subjektiven Stressempfindens und tragen zu der wissenschaftlichen Basis personalisierter Therapie-Möglichkeiten bei. Der vorliegende Bericht soll die im Rahmen dieses Projekts geleisteten Arbeiten zusammenfassen und weitere geplante Veröffentlichungen kurz darstellen.

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