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Personalisierte Behandlung des Schlaganfalls: Verbesserung der Diagnose durch eine rechnergestuetzte Auswahl der Behandlung

Fachliche Zuordnung Klinische Neurologie; Neurochirurgie und Neuroradiologie
Epidemiologie und Medizinische Biometrie/Statistik
Medizinische Physik, Biomedizinische Technik
Förderung Förderung von 2017 bis 2022
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 326824585
 
Erstellungsjahr 2023

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Der Schlaganfall ist die zweithäufigste Todesursache und eine der Hauptursachen für Behinderungen in den Industrieländern: Bei überlebenden Patienten ist der Schlaganfall aufgrund der anhaltenden Behinderung häufig mit hohen sozioökonomischen Kosten verbunden. In der klinischen Praxis werden fortschrittliche bildgebende Verfahren zunehmend für eine schnelle und zuverlässige Diagnose und Stratifizierung für die Therapie eingesetzt. Die Tissue-at-Risk-Abschätzung wird häufig durch MRT durchgeführt, wobei der Infarktkern in der diffusionsgewichteten Magnetresonanztomographie (DWI-MRT) als Bereich eingeschränkter Diffusion identifiziert wird. Das umliegende, stark unterperfundierte und potenziell rettbare Gewebe (d. h. die „Penumbra“) ist durch eine Verzögerung der arteriellen Transitzeit im perfusionsgewichteten MRT gekennzeichnet. Die klinische Bildinterpretation wird routinemäßig als visuelle Analyse durch Neuroradiologen und/oder neurologische Schlaganfallexperten durchgeführt.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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