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Al Andarin/Androna: Ausarbeitung der Bauaufnahmen und der Rekonstruktionszeichnung des Kastrons.
Antragstellerin
Professorin Dr. Christine Strube
Fachliche Zuordnung
Klassische, Provinzialrömische, Christliche und Islamische Archäologie
Förderung
Förderung von 2006 bis 2007
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 33873422
Die bisherigen Grabungen in Androna konzentrierten sich auf das Militärlager (Kastron) im Zentrum des Ortes, den inneren, aus Basalt und den äußeren, aus Lehmziegeln errichteten Die bisherigen Grabungen in Androna konzentrierten sich auf das Militärlager (Kastron) im Zentrum des Ortes, den inneren, aus Basalt und den äußeren, aus Lehmziegeln errichteten Mauerring sowie einen Hauskomplex. Im Jahr 2004 wurden die Grabungsarbeiten im West-, Süd-, Ost- und Nordtrakt des Kastrons abgeschlossen und die Freilegung der nicht zum Bau der Jahre 558/9 n. Chr. gehörenden Kirche in seinem Hof begonnen -, sie wird im August/September 2006 abgeschlossen werden.Die zeichnerische Aufnahme und Ausarbeitung aller Befunde des Kastrons, die für seine Dokumentation, Rekonstruktion und historische Auswertung wichtig sind, wurde bis Frühjahr 2003 von der Architektin Ulrike Hess geleitet. Als sich im Jahr 2004 abzeichnete, dass sie infolge ihrer schweren Erkrankung an den Kampagnen der Jahre 2004/5 nicht teilnehmen kann, wurde die im Handaufmass zeitaufwendige Vermessung der 2004 neu freigelegten, 3,50-4,40 m hoch anstehenden Bauteile des Kastrons mit dem an Ort und Stelle weniger zeitaufwendigen 3D-Tachymeter-Verfahren durchgeführt. Die abschließende Vermessungskampagne unter der Leitung von Ulrike Hess, die die Tachymeteraufnahmen ergänzen sollte, wurde auf April 2006 verschoben. Die geplante Kampagne konnte nicht mehr stattfinden, weil Ulrike Hess am 17. März 2006 verstarb.Der vorliegende Antrag legt ein Konzept vor, das es ermöglichen soll, die nicht fertig gestellten Zeichnungen von Frau Hess druckfertig auszuarbeiten und die 3D - Aufnahmen des Kastrons für die Gesamtdarstellung und Rekonstruktion des Baus aufzuarbeiten.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
