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Räumliches Handeln aus Sicht eines Avatars

Fachliche Zuordnung Allgemeine, Kognitive und Mathematische Psychologie
Förderung Förderung von 2017 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 356807975
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Nimmt ein Akteur die Perspektive eines Avatars (oder Roboters) ein, kann es zu räumlichen Dissoziationen zwischen der Perspektive des Akteurs/der Akteurin und der Perspektive des Avatars kommen. Es wurde prognostiziert, dass bekannte kognitive Phänomene (wie z.B. die räumliche Reiz-Reaktions-Kompatibilität) durch die Identifikation des Akteurs/der Akteurin mit dem Avatar beeinflusst werden. Das vorliegende Projekt zielte auf die Bedingungen, unter denen Handelnde die Perspektive eines Avatars einnehmen und fragte, inwiefern sich Handelnde mit dem Avatar identifizieren, ihn in sein Körperschema integrieren oder sogar eins mit ihm werden. Unser Ziel war es daher, weitere Informationen über Konzepte wie das minimale Selbst, Agency, Embodiment und Body Ownership zu sammeln. Basierend auf unseren eigenen Daten und den Befunden in der Literatur zur Mensch-Avatar-Interaktion kamen wir zu dem Schluss, dass, wenn der Benutzer seine eigenen Ziele in einer virtuellen Umgebung setzt, die Aktionen eines Avatars plant und ausführt und die vorhergesagten mit den tatsächlichen Bewegungsergebnissen des Avatars vergleicht, der Benutzer Body Ownership und Agency über die Aktionen des Avatars empfindet.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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