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Untersuchung des Einflusses der instationären Prozesse im Lichtbogenplasma auf die Einbrandtiefe beim Hochfrequenz-WIG-Schweißen

Fachliche Zuordnung Produktionsautomatisierung und Montagetechnik
Optik, Quantenoptik und Physik der Atome, Moleküle und Plasmen
Strömungsmechanik
Förderung Förderung von 2018 bis 2022
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 390246097
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

In dieser Arbeit wurde ein instationärer Prozess beim Wolfram-Inertgasschweißen (WIG) mit hochfrequent gepulstem Strom (HFPC) mithilfe numerischer Simulation untersucht. Optimale Parameter der HF-Pulse wurden mathematisch analysiert. Ein mathematisches Modell wurde vorgeschlagen, das die instationären elektromagnetischen sowie Wärme- und Stoffübertragungsprozesse im flüssigen Metall während des HFPC-WIG-Punktschweißens beschreibt. Zunächst wurden die Prozesse im Lichtbogen und anschließend im Schmelzbad simulativ untersucht. Für das Modell des Schmelzbades wurden verschiedene Berechnungsalgorithmen und unterschiedliche Simulationsansätze (FEM- und SPH-Methode) für die numerischen Lösungen implementiert. Es wurde eine vergleichende Analyse durchgeführt, bei der die hydrodynamischen und Wärmeübertragungsprozesse in Stahlproben S235JR während des HFPC-WIG-Schweißens mit Rechteckwellen-Pulsstrommodulation (10 kHz) und des konventionellen WIG-Gleichstromschweißens mit einem Schweißstrom entsprechend dem mittleren Strom des HFPC-Modus untersucht wurden. Die Simulationen zeigen, dass die HFPC-Modulation im Vergleich zum Gleichstromschweißverfahren zu einer signifikanten Erhöhung der Einbrandtiefe mit geringem Einfluss auf den Radius des aufgeschmolzenen Bereichs führen kann. Allerdings konnte diese signifikante Erhöhung der Einbrandtiefe experimentell bislang nicht bestätigt werden.

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