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Die Rolle von theta Oszillationen bei prälexikalischen Abstraktionsprozessen

Antragstellerin Antje Strauß, Ph.D.
Fachliche Zuordnung Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Experimentelle Linguistik, Typologie, Außereuropäische Sprachen
Kognitive und systemische Humanneurowissenschaften
Förderung Förderung von 2017 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 391911866
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Das vorliegende Projekt lieferte empirische Evidenz und theoretische Ausführungen zum komplexen Zusammenspiel zwischen neuralen Oszillationen, Sprachsegmentierung und Sprachverstehen. Die Ergebnisse deuten konsistent auf ein multifaktorielles Modell, in dem theta Oszillationen mehr eine Kontextabhängige als eine universelle Rolle für das Sprachverstehen spielt. Darüberhinaus müssen theta Oszillationen in ihrer Einbettung mit anderen Oszillationen z.B. im beta Band untersucht werden, um den Mechanismus zu verstehen. Die vorliegende Arbeit konnte herausstellen, dass die Verwendung von naturalistischen Stimuli entscheidend für das Verständnis der Funktionsweise von theta Oszillation ist, genausowie die Berücksichtigung der individuellen Varianz. Obwohl nicht alle Teilprojekte zur vollen Ausreifung kamen, deuten die Untersuchungen als Ganzes darauf hin, dass zukünftig über simple Entrainment-Modelle hinausgegangen werden muss, die zeitliche, spektrale und motorische Aspekte der menschlichen Sprachverarbeitung integrieren.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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