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Entwicklung von Methoden der experimentellen nichtlinearen Modalanalyse unter besonderer Berücksichtigung von Erreger-Struktur-Wechselwirkung

Fachliche Zuordnung Mechanik
Förderung Förderung von 2018 bis 2025
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 402813361
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Es wurde ein Messverfahren entwickelt, um Eigenfrequenz, Dämpfungsgrad und Schwingform in Abhängigkeit der Schwingungsamplitude zu ermitteln. Dieses Verfahren, experimentelle nichtlineare Modalanalyse genannt, erfordert keinerlei Kenntnisse über die mathematische Form oder gar den Ort der Nichtlinearitäten. Im Gegensatz zu bestehenden Messverfahren beruht das entwickelte Verfahren auf einem theoretischen fundierten Konzept nichtlinearer Moden, welches auch die Untersuchung von reibungsgedämpften Strukturen ermöglicht. Die Methode nutzt phasenresonante Anregung, wobei die Parameter der Regelung theoriegeleitet gewählt werden. Da sich die modalen Kenngrößen mit der Amplitude ändern, muss die Schwingungsmode für verschiedene Amplituden untersucht werden, was einen entscheidenden Gegensatz zur linearen Modalanalyse darstellt. Es wurden Varianten für die gebräuchlichen Formen der Anregung mittels Shaker und Koppelstange sowie die Fußpunktanregung umgesetzt und es wurden Strategien zur Beherrschung unerwünschter Erreger-Struktur-Wechselwirkungen entwickelt. Um zu untersuchen, wie robust die entwickelte Methode und wie genau die extrahierten modalen Kenngrößen sind, wurde eine Reihe von experimentellen Prüfständen betrachtet. Als Prüflinge dienten insbesondere dünnwandige Strukturen sowie Strukturen mit Fügestellen. Unter anderem wurde dazu ein neuer Prüfstand entwickelt, welcher ein nie dagewesenes Maß an reibungsinduzierter Dämpfung und eine große Änderung der Eigenfrequenz bei herausragender Wiederholbarkeit aufweist. Erstmals zeigt sich auch eine signifikante Änderung der Schwingungsform sowie die Beteiligung höherer Harmonischer. Die Ergebnisse bestätigen, dass die amplitudenabhängigen modalen Kenngrößen präzise bestimmt werden können. Insbesondere ist dies auch bei großen Änderungen der Eigenfrequenz und bei starker, nichtlinearer Dämpfung der Fall, womit die entwickelte Methode weit über die bisher bekannten Ansätze hinausgeht.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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