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Die konditionale Struktur alttestamentlicher Bundeskonzeptionen in theologischer, literarhistorischer und religionsgeschichtlicher Perspektive

Fachliche Zuordnung Evangelische Theologie
Förderung Förderung von 2018 bis 2021
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 403831448
 
Erstellungsjahr 2022

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Die Beschreibung der Gottesbeziehung Israels als Bund hat in der deuteronomisch-deuteronomistischen, der priesterlichen und der prophetischen Überlieferung des Alten Testaments drei je eigenständige Ausprägungen erfahren. Das Projekt nahm diese unter besonderer Berücksichtigung ihrer jeweiligen konditionalen Struktur in den Blick. Dabei erwies sich die gängige, binär kodierte Frage nach ‚konditionierten‘ versus ‚unkonditionierten‘ Konzeptionen als unzureichend. Sämtliche im Alten Testament belegten Konzeptionen sind je auf ihre Weise konditional strukturiert. Ferner zeigte sich, dass die Israel betreffende Bedingung in keinem der Fälle auf die Gabe des Bundes, sondern durchweg auf dessen Bewahrung bezogen ist. Es geht nicht um den Eintritt in den Bund, sondern um das Bleiben in ihm. So markant sich die drei großen bundestheologischen Konzeptionen inhaltlich unterscheiden, so wesensverwandt sind sie in diesem einen, theologisch entscheidenden Grundsatz. Die im Projekt entstandenen Monographie wurde mit dem Hans Ehrenberg Wissenschaftspreis 2021 ausgezeichnet.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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