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Nutzung von zytolytischen CD4 T Zellen als potentielle therapeutische HIV Impfstoffstrategie

Fachliche Zuordnung Virologie
Immunologie
Förderung Förderung von 2018 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 405772562
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Die Entwicklung von antiretroviralen Therapien (ART) hat das Leben von Personen die mit HIV infiziert sind deutlich verbessert. Die Lebenserwartung von Personen mit ART unterscheidet sich nicht von nicht-infizierten Personen. Trotzdem ist eine Eliminierung des Virus im Körper der infizierten Personen auch mit ART noch nicht möglich. In dem vorliegenden Projekt wird eine Subpopulation der CD4-T-Zellen vorgestellt, welche in der Lage ist Zellen, die mit dem Virus infiziert sind auch im lymphatischen B Zell Follikel zu identifizieren und zu eliminieren. Die zytolytische Aktivität konnte durch die Expression von Granzym B, Perforin und Interferon gamma nachgewiesen werden. Die CD4-T- Zellsubpopulation wies in einem in vitro Experiment eine höhere zytolytische Aktivität auf, als CD8-T-Zellen, die normalerweise die Eliminierung infizierter Zellen regulieren. Dies führte zu der Frage, ob die Aktivität der CD8-Zellen von ARTs beeinflusst werden. Es konnte gezeigt werden, dass die Form der eingesetzten ART einen Einfluss auf die Expression von Zytokinen hat. Werden Integrase Inhibitoren eingesetzt so konnte bei signifikant weniger CD8-T-Zellen die Expression der vier getesteten Zytokine nachgewiesen werden im Vergleich zu Protease Inhibitoren und Non-Nucleosid Retrotranskriptase Inhibitoren. Die in diesem Projekt erzielten Ergebnisse stellen eine Basis dar, um die Kombination von Therapiemöglichkeiten zu nutzen um eine Eliminierung von HIV nach einer Infektion zu erzielen. Darüber hinaus kann gezielte Steuerung der CD4-T-Zellsubpopulation im lymphatischen B-Zell Follikel als mögliche Impfstoffstrategie genutzt werden.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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