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A1 - Customer Value Opportunity Recognition in Value-Creating Sales

Fachliche Zuordnung Accounting und Finance
Förderung Förderung von 2018 bis 2022
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 407498709
 
Erstellungsjahr 2022

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Studie Nr. 1. „The Role of Salespeople in Industrial Servitization – How to Manage Diminishing Profit Returns from Salespeople’s Increasing Industrial Service Share“. Bisherige Forschungsarbeiten haben sich bereits auf der Unternehmens-, und Vertriebsmitarbeiterebene mit Faktoren auseinandergesetzt, die die erfolgreiche Umsetzung von servicezentrierten Geschäftsmodellen erleichtern oder erschweren können. Auf Vertriebsmitarbeiterebene wurden sie bislang allerdings vorrangig aus einer konzeptionellen bzw. theoretischen Perspektive betrachtet und nicht empirisch überprüft. Die Studie Nr. 1 ergänzt somit die bestehende Literatur, indem diese empirisch auf der Vertriebsmitarbeiterebene untersucht, wie sich ein zunehmender industrieller Serviceanteil auf den Gewinn auswirkt. Dabei hängt die Wirkung des industriellen Serviceanteils auf den Gewinn maßgeblich von der Fähigkeit von Vertriebsmitarbeitern ab zur akkuraten Analyse von Kundenwerten. Studie Nr. 2. „No conversion, no conversation: consequences of retail salespeople disengaging from unpromising prospects“. Von vielen Unternehmen ist es ein wichtiges Ziel in der Praxis eine langfristige Beziehung zum Kunden aufzubauen und den Kundenwert zu steigern, um wirtschaftlich und konkurrenzfähig zu bleiben. In Zeiten zunehmender Globalisierung und dem damit verbundenen hohen Wettbewerb, mit dem viele Unternehmen konfrontiert sind, sind Vertriebsmitarbeiter eine wettbewerbsbeständige und somit essentielle Ressource für Unternehmen. In der Praxis stehen die meisten Vertriebsmitarbeiter vielen Herausforderungen gegenüber, die sie im täglichen Berufsalltag bewältigen müssen. Zum Beispiel müssen sie innerhalb einer begrenzten Zeit unterschiedliche Kunden beraten und die Bedürfnisse der Kunden identifizieren, um ihre Verkaufsstrategie daran anzupassen. Hierbei stellt sich Ihnen oftmals die Frage, ob Vertriebsmitarbeiter nur solchen Kunden mehr Zeit widmen sollen, die eine hohe wahrgenommene Kaufintention haben. Die Verkaufsstrategie, einen Kunden zu depriorisieren, sobald der Vertriebsmitarbeiter einen niedrigen Wertbeitrag wahrnimmt, wird als NC2-Verkaufsstrategie bezeichnet. Die Anwendung dieser Strategie als Instrument der Kundenwertanalyse kann unter bestimmten Bedingungen positiv aber auch negativ sein.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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