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The Old Yiddish 'Widuwilt'. Edition, Transliteration, Translation, and Commentary

Subject Area German Medieval Studies (Medieval German Literature)
General and Comparative Literature and Cultural Studies
Term from 2018 to 2022
Project identifier Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Project number 408797665
 
Final Report Year 2023

Final Report Abstract

Die Edition des altjiddischen Artusromans 'Widuwilt', für deren Erstellung die Sachbeihilfe beantragt wurde, ist erschienen. Sie umfasst a) den Text der Cambridger Leithandschrift zusammen mit einem Apparat, der bedeutungstragende Lesarten der beiden Hamburger Handschriftenfragmente präsentiert, b) den Text des Amsterdamer 'Widuwilt'-Drucks von 1671, c) Umschriften beider Fassungen in das lateinische Alphabet, die für ein noch nicht mit dem hebräischen Alphabet vertrautes Publikum eine Brücke zum jiddischen Original schlagen, d) eine Einleitung zur Überlieferung, zur Editions- und Forschungsgeschichte und zum Verhältnis von 'Wigalois' und 'Widuwilt', e) einen ausführlichen Stellenkommentar und f) ein Glossar als Instrument zur eigenständigen Erschließung des jiddischen Textes (insgesamt 568 S.). Damit liegt erstmals eine moderne Ausgabe dieses bemerkenswerten Romans vor, die die in den Handschriften überlieferte Fassung Josel Witzenhauses Amsterdamer Druckfassung gegenüberstellt. Sie kann nun von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen genutzt werden, um ein bemerkenswertes Zeugnis jüdisch-nichtjüdischer Literaturbeziehungen im frühneuzeitlichen Europa weiter zu erforschen. Die Edition ist sowohl im Druck erschienen als auch online im Open Access.

Publications

  • Ein jiddischer Artusroman. Werkstattbericht zur Edition des ‚Widuwilt‘, in: Jahrbuch für Internationale Germanistik. Wege der Germanistik in transkultureller Perspektive. Akten des XIV. Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG), Bd. 7. Hg. von Laura Auteri, Natasci Barrale, Arianna Di Bella und Sabine Hoffmann. Bern 2022, S. 625–636.
    Astrid Lembke, Tatjana Meisler & Ina Spetzke
 
 

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