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Ein Kommentar zu Herodians "Geschichte des Kaisertums nach Marc Aurel"

Fachliche Zuordnung Griechische und Lateinische Philologie
Förderung Förderung von 2018 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 415492189
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Das Projekt hatte Herodians Geschichte des Kaisertums nach Marc Aurel zum Gegenstand. Dieser in der Mitte des 3. Jh.s n. Chr. verfasste Text schildert in acht kurzen Büchern die Geschichte Roms vom Tod Marc Aurels bis zur Alleinregierung Gordians III., das heißt den Zeitraum von 180 bis 238 n. Chr. Die Zielstellung des Projektes bestand darin, dieses Werk im Zuge einer Gesamtkommentierung in Diskursen zu kontextualisieren, in deren Zusammenhang es bislang noch kaum betrachtet worden ist. Wie das Projekt gezeigt hat, ist insbesondere die Interaktion der Geschichte des Kaisertums nach Marc Aurel mit literarischen Diskursen jenseits der Historiographie – darunter vor allem das Drama – sowie mit philosophischen Diskursen wesentlich für die historiographische wie narrativen „Machart“ des Textes. Die These des Projektes lautet daher, dass wir Herodians Kaisergeschichte als ein sehr stark intertextuell aufgeladenes Werk betrachten müssen, das gerade durch diese Eigenschaft seine Leserschaft zum Nachdenken ebenso wie zum Genuss der Erzählung einlädt.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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