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Trilaterale Forschungskonferenzen: Vormoderne Formen literarischen Ich-Erzählens: Die europäische Karriere eines Erzählformats
Antragstellerin
Professorin Dr. Katharina Philipowski
Fachliche Zuordnung
Germanistische Mediävistik (Ältere deutsche Literatur)
Förderung
Förderung von 2019 bis 2022
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 415557692
Erstellungsjahr
2022
Zusammenfassung der Projektergebnisse
Im Zeitraum zwischen dem 13. und dem 16. Jh. entstehen in den europäischen volkssprachigen Literaturen Erzählungen, die die Erzählform der ersten Person mit dem Darstellungsmittel der Allegorie verbinden. Diese Form prägt spätmittelalterliches Erzählen bis in die Frühe Neuzeit und erweist sich sprachübergreifend als erfolgreich. Wir wollten verstehen, warum es in der europäischen Literatur so verbreitet war. Zum Erfolg dieser Erzählform trägt bei, dass durch die erste Person Wissen als Erfahrung vermittelt werden kann. Die Allegorie verschafft der Aussage darüber hinaus universelle Geltung.
Projektbezogene Publikationen (Auswahl)
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Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung. Special Issue 8: Medieval Forms of First-Person Narration: A Potentially Universal Format (Villa Vigoni Talks I) ed. by Jacqueline Cerquiglini-Toulet, Katharina Philipowski and Barbara Sasse
Jacqueline Cerquiglini-Toulet, Katharina Philipowski & Barbara Sasse
