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Ternäre Iodidopentelatanionen als Bausteine für neue Materialien

Fachliche Zuordnung Festkörper- und Oberflächenchemie, Materialsynthese
Förderung Förderung von 2018 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 416118444
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Im Rahmen dieses Projektes konnten wir neue Verbindungen mit organischen Kationen und komplex zusammengesetzten ternären Iodidometallat-Anionen [MxEyIz]q– (M = Cu, Ag; E = Sb, Bi) herstellen, ebenso wie Referenzverbindungen mit binären Anionen [EyIz]q–. Die resultierenden Verbindungen wurden bezüglich ihrer Einkristallstruktur und ihrer Materialeigenschaften charakterisiert. Letztlich stellen diese neuen Materialien kostengünstige, unter milden Bedingungen prozessierbare Kandidaten für Halbleiteranwendungen wie Solarzellen, LEDs oder Detektoren dar. Durch unsere Arbeiten waren wir in der Lage, die vorher sehr kleine Zahl von 12 Verbindungen mit [MxEyIz]q– Anionen um 10 neue Beispiele zu erweitern. Hierdurch konnten wir untersuchen, wie Zusammensetzung und Strukturmotive, auch in Bezug zu Verbindungen mit binären Anionen, mit den resultierenden Materialeigenschaften, besonders der optischen Bandlücke, in Beziehung stehen. Wir konnten Leitlinien für diese Struktur-Eigenschafts-Beziehungen bestätigen und erweitern, konnten aber auch einen komplexen Einfluss weiterer Faktoren wie zusätzlicher Liganden, der Konnektivität einzelner Baueinheiten und eines nicht-unschuldigen Charakters der organischen Kationen feststellen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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