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Cryptochrome als molekulare Trigger in magnetrezeptiven Zellantworten (Sig04)
Fachliche Zuordnung
Biochemie
Förderung
Förderung seit 2019
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 395940726
Um ein ganzheitliches Verständnis der Magnetorezeption und Navigation der Vertebraten zu erlangen, ist es essentiell, die Moleküle zu identifizieren, die mit dem primären Magnetsensor interagieren und die durch Reaktionen in einer Signalkaskade Änderungen im Membranpotenzial erzeugen. Im Projekt soll die Signalkaskade identifiziert werden, die die Radikal-Paar-Bildung in einem Cryptochrommolekül (Cry) mit einer Änderung im Membranpotenzial verknüpft. Dazu sollen die Interaktionspartner von Cry4a (oder einem anderen Cry-Molekül) und weitere Signalproteine in der Transduktionskette identifiziert werden, die diese zelluläre Antwort erzeugen. Im Fokus der Untersuchungen stehen biochemische und biophysikalische Interaktionsanalysen zu Protein-Protein -und Protein-Membran-Wechselwirkungen, sowie die Frage welche Konformationsänderungen in Cry-Proteinen den Start der Signalkaskade steuern.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Teilprojekt zu
SFB 1372:
Magnetrezeption und Navigation in Vertebraten: von der Biophysik zu Gehirn und Verhalten
Antragstellende Institution
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Teilprojektleiter
Professor Dr. Karl-Wilhelm Koch