Charakterisierung von Vorhofflimmern-Mustern nach aortokoronarer Bypass Operation (CABG-AF): eine Machbarkeits Studie
Zusammenfassung der Projektergebnisse
Im Rahmen der CABG-AF-Pilotstudie konnten wir implantierbare Event-Recorder (Insertable Cardiac Monitors), bei 38 Patienten die eine koronare Bypass-Operation erhielten, implantieren. Wir waren in der Lage, eine Infrastruktur für das Patientenscreening, die Rekrutierung, die ICM- Implantation und die kontinuierliche elektrokardiografische Überwachung aufzubauen. Änderungen der ICM-Programmierung führten zu einer effizienteren Überwachungsstrategie. Darüber hinaus entwickelten wir einen effizienten Zeitplan für die Datenerfassung, -verarbeitung und -bearbeitung. Alle 38 Patienten der Pilotkohorte wurden mindestens 6 Monate lang kontinuierlich überwacht. Neunzehn der 38 Patienten (50 %) entwickelten Vorhofflimmern, was unsere Hypothese stützt, dass die Vorhofflimmern Inzidenz nach der koronaren Bypass- Operation höher ist als in der Literatur angenommen. Bei den meisten Patienten traten die Episoden innerhalb der ersten Wochen nach der Operation auf, während bei wenigen Patienten die Episoden erst nach der Entlassung aus dem Krankenhaus auftraten. Stille oder asymptomatische Episoden machten 43 % aller Episoden aus. Eine Untergruppe von Patienten entwickelte Episoden welche wir hier als "späte stille Episoden" bezeichnen. Dabei handelt es sich um Episoden, die durch unsere kontinuierliche Überwachung nach der Entlassung aus dem Krankenhaus detektiert wurden und weder vom Patienten noch von den behandelnden Ärzten festgestellt wurden. Die CABG-AF-Pilotstudie lieferte neue Daten zum Vorhofflimmern nach der koronaren Bypass-Operation. Diese Daten haben einen starken Impuls für die Ausweitung der Studie auf weitere Zentren und auf eine größere Patientengruppe geliefert.
