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Wissen in der projekt- und prozessorientierten Planung: IBA Basel als Planungslabor

Fachliche Zuordnung Empirische Sozialforschung
Förderung Förderung von 2019 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 427138525
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Das Projekt untersuchte, wie in grenzüberschreitenden Planungsprozessen neues Wissen bestimmt und legitimiert wird, insbesondere am Beispiel der Internationalen Bauausstellung (IBA) Basel 2020. Es betrachtete die Rolle von Wissen in der Planung und wie dieses durch Kommunikation und Zusammenarbeit entsteht und anerkannt wird. Das Projekt identifizierte historische und kulturelle Einflüsse sowie politische Machtstrukturen, die die Planung beeinflussen. Es analysierte, wie verschiedene Akteure miteinander interagieren und Wissen austauschen, und untersuchte die Rolle von Dokumenten und Visualisierungen bei der Legitimierung von Wissen. Dabei wurde aufgezeigt, auf welche Weise die Grenzregion eine komplexe Planungsumgebung darstellt, in der unterschiedliche Interessen und Dynamiken aufeinandertreffen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Konstruktion von Wissen in der Planung stark von sozialen, politischen und kulturellen Faktoren geprägt ist und dass die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Akteuren entscheidend für den Erfolg grenzüberschreitender Planungsprojekte ist.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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