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Die neutestamentlichen Abendmahlsüberlieferungen in der Alten Kirche

Fachliche Zuordnung Evangelische Theologie
Förderung Förderung von 2020 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 427267267
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Das Projekt AMAK hatte zum Ziel, die Rezeption der neutestamentlichen Abendmahlsüberlieferungen in den ersten christlichen Jahrhunderten zu erschließen und zu systematisieren. Durch das Projekt ist deutlich geworden, dass die Rezeption dieser Texte und ihrer Sinngehalte deutlich komplexer und vor allem offener ist als in der bisherigen Forschung wahrgenommen. Insbesondere das Verhältnis der Texte zur rituellen Praxis christlicher Gemeinden („Eucharistie“) ist vielschichtig; Fragen der Abendmahlstheologie (Präsenz, Wandlung etc.) spielen keine Rolle. Stattdessen wurden vier Deutungsmuster der Abendmahlsüberlieferungen herausgearbeitet werden, anhand deren sich die Rezeption strukturieren lässt: Konstruktion „orthodoxer“ christlicher Identität; Glaube an Christus als inkarnierten Sohn des Weltschöpfers; Geistliches und intellektuelles Wachstum; Leiden und Sterben. Durch das Ineinandergreifen von intensiver Quellenarbeit an den altkirchlichen Texten und angestrebte systematische Perspektive war das Projekt imstande, ein verändertes Licht auf den theologischen Ort der Abendmahlsüberlieferungen im 2. und 3. Jh. zu werfen. Die Abfassung der rezeptionsgeschichtlichen Studie ist noch nicht abgeschlossen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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