The Last Supper Traditions of the New Testament in the Ancient Church
Final Report Abstract
Das Projekt AMAK hatte zum Ziel, die Rezeption der neutestamentlichen Abendmahlsüberlieferungen in den ersten christlichen Jahrhunderten zu erschließen und zu systematisieren. Durch das Projekt ist deutlich geworden, dass die Rezeption dieser Texte und ihrer Sinngehalte deutlich komplexer und vor allem offener ist als in der bisherigen Forschung wahrgenommen. Insbesondere das Verhältnis der Texte zur rituellen Praxis christlicher Gemeinden („Eucharistie“) ist vielschichtig; Fragen der Abendmahlstheologie (Präsenz, Wandlung etc.) spielen keine Rolle. Stattdessen wurden vier Deutungsmuster der Abendmahlsüberlieferungen herausgearbeitet werden, anhand deren sich die Rezeption strukturieren lässt: Konstruktion „orthodoxer“ christlicher Identität; Glaube an Christus als inkarnierten Sohn des Weltschöpfers; Geistliches und intellektuelles Wachstum; Leiden und Sterben. Durch das Ineinandergreifen von intensiver Quellenarbeit an den altkirchlichen Texten und angestrebte systematische Perspektive war das Projekt imstande, ein verändertes Licht auf den theologischen Ort der Abendmahlsüberlieferungen im 2. und 3. Jh. zu werfen. Die Abfassung der rezeptionsgeschichtlichen Studie ist noch nicht abgeschlossen.
Publications
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Chewing on the Eucharist or on the Gospel?. Studia Patristica. Vol. CXXV - Papers presented at the Eighteenth International Conference on Patristic Studies held in Oxford 2019, 39-50. Peeters Publishers.
Künzl, Kevin
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The Ignatian Eucharist in Transition:. Studia Patristica. Vol. CXXVI - Papers presented at the Eighteenth International Conference on Patristic Studies held in Oxford 2019, 99-120. Peeters Publishers.
Künzl, Kevin
