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"Twisted Transfers": Diskursive Konstruktionen von Korruption in der griechisch-römischen Antike

Fachliche Zuordnung Alte Geschichte
Förderung Förderung von 2019 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 428918466
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Das Projekt “‘Twisted Transfers‘. Diskursive Konstruktionen von Korruption in der griechischrömischen Antike“ hat sich in elfTeilprojekten der Untersuchung der Diskurse über Korruption von der griechischen Klassik bis in die Spätantike gewidmet. Der Fokus lag auf der diskursiven Ausformung der Korruption als Devianz im Bereich der wirtschaftlichen Transaktionen und auf der „Funktionalisierung“ der Korruptionsvorwürfe im Sinne von Othering and Character Assassination. Das Projekt, in dem auch interdisziplinäre Kooperationen mit anderen Geistes- und Sozialwissenschaften gepflegt wurden sowie die außeruniversitäre Kommunikation in unterschiedlichen Outreach und Transfer Initiativen, konnte somit zeigen, dass Korruption als Diskurs in der Antike (und nicht nur in der Antike) eine stabilisierende Funktion hatte, indem die Beschreibung von Devianz und die Performanz ihrer Bekämpfung die geltenden Normen und die existierende soziale und politische Ordnung bestätigte. Wie im Antrag vorgesehen, ist im Laufe des Projekts eine internationale Tagung organisiert worden; darüber hinaus sind mit Beteiligung des Forschungsprojekts zwei weitere Tagungen veranstaltet worden. Aus dem Projekt ist auch eine Publikationsreihe beim Verlag de Gruyter entstanden.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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