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Zusammenspiel der Genomtopologie und der Transkriptionsregulation bei der der zygotischen Genomaktivierung im Zebrafisch.

Fachliche Zuordnung Entwicklungsbiologie
Evolutionäre Zell- und Entwicklungsbiologie der Tiere
Förderung Förderung von 2020 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 429872256
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Der Beginn der Transkription während der Entwicklung, die zygotische Genomaktivierung (ZGA), wird von massiven Veränderungen der Chromosomenorganisation begleitet. Die frühesten Ereignisse der Chromosomenfaltung und ihre funktionelle Rolle bleiben jedoch unklar. Im Rahmen des hier vorgestellten Projekts entdeckten wir, dass die Chromosomenfaltung nach der ZGA mit der Bildung von „Fontänen“ beginnt: Muster von Kontakten, die von aktiven und latenten Entwicklungsverstärkern ausgehen. In Zebrafischen führen Knockouts von Pionier-Transkriptionsfaktoren, die ZGA vorantreiben, zu einem spezifischen Verlust von Fontänen an ihren Bindungsstellen. Cohesin-abhängige Fontänen bilden sich auch an Enhancern in Mauszelllinien. Polymersimulationen zeigen, dass Fontänen als Orte der erleichterten Cohesin-Beladung entstehen können. Insgesamt haben wir festgestellt, dass frühe Enhancer die dreidimensionale Organisation des Genoms während der Entwicklung steuern und dass Fontänen universelle enhancer-spezifische Chromosomenfaltungselemente darstellen

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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