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Verbesserung der quantitativen Analyse von zementären Materialien mittels Festkörper-NMR

Fachliche Zuordnung Baustoffwissenschaften, Bauchemie, Bauphysik
Förderung Förderung von 2021 bis 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 440340258
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurden Strategien zur Verbesserung der Analyse von zementären Materialien mittels Kernresonanzspektroskopie (nuclear magnetic resonance, NMR) entwickelt. Bei der Analyse der siliziumhaltigen Klinkerphasen Alit und Belit mittels 29Si MAS NMR wurde das bisher verwendete standardfreie Verfahren durch ein standardbasiertes Verfahren ersetzt. Damit ist es gelungen, bisherige systematische Fehler infolge einer Überbestimmung von Alit zu vermeiden. Das standardbasierte Verfahren kann auch für die Bestimmung des Hydratationsgrades an teilhydratisierten Alit/C-S-H Proben verwendet werden. Bei der Analyse von aluminiumhaltigen Phasen wie Hüttensand oder thermisch aktivierten Tonen mittels 27Al MAS NMR wurde ebenfalls ein neues Auswerteverfahren vorgeschlagen, welches auf der Zugabe eines internen Standards beruht und den Aufwand für die quantitative Auswertung der Spektren erheblich verringert. Es wurden Referenzmaterialien hergestellt, welche von anderen Laboren für die Qualitätskontrolle verwendet werden können. Neben den Untersuchungen zur Qualitätssicherung bei der quantitativen Analyse wurde die NMR in den beteiligten Laboren für eine Vielzahl von qualitativen und quantitativen Untersuchungen eingesetzt, welche von den Ergebnissen des Forschungsvorhabens nachhaltig beeinflusst wurden.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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