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Anti-schistosomale Biarylalkylcarbonsäureamide: Weiterentwicklung und Zielstrukturaufklärung

Fachliche Zuordnung Pharmazie
Förderung Förderung von 2020 bis 2025
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 441295217
 
Erstellungsjahr 2025

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Die Schistosomiasis stellt immer noch eine der bedeutendsten parasitären Erkrankungen weltweit dar, bei der das therapeutische Arsenal alarmierend gering ist. Die Entwicklung neuer Wirkstoffkandidaten ist daher essenziell. In eigenen Vorarbeiten wurden Biarylalkylcarbonsäurederivate mit antischistosomaler Potenz gegen kultivierte Wurmpaare bei einer Konzentration von 10 µM identifiziert. Im jetzt abgeschlossenen Projekt wurden umfangreiche strukturelle Variationen der Grundstruktur vorgenommen, die eine Fülle von zusätzlichen Informationen zu den Struktur-Wirkungs-Beziehungen lieferten, jedoch nicht zu Verbindungen mit signifikant gesteigerter Wirkung führten. Aufgrund von Docking-Untersuchungen wurde die Aldose-Reduktase von Schistosoma mansoni (SmAR) als Zielstruktur der Biarylalkylcarbonsäureamide ausgeschlossen. Ein zusätzlicher Liganden-basierter Ansatz lieferte eine Anzahl von Hemmstoffen der SmAR, die unterschiedliche Bindungsaffinitäten in einem in diesem Projekt etabliert Enzymassay aufwiesen, jedoch keine signifikante antischistosomale Wirksamkeit aufwiesen. Die SmAR erscheint damit nicht als valide Zielstruktur für künftige Wirkstoffentwicklungen geeignet zu sein. Insgesamt kann dieser Ansatz als abgeschlossen gelten.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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