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Die Rolle der glial-neuronalen metabolischen Kommunikation in autoimmuner Neuroinflammation

Antragstellerin Dr. Marina Herwerth
Fachliche Zuordnung Molekulare und zelluläre Neurologie und Neuropathologie
Förderung Förderung von 2020 bis 2022
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 444138499
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

In den letzten Jahren wurden viele pathophysiologischen Aspekte der Neuromyelitis-optica-Spektrumerkrankung (NMOSD) besser verstanden, die maßgebend dazu beigetragen haben, dass nun auch klinisch hocheffektive Therapien zur Behandlung der NMOSD zugelassen sind. Trotzdem bleibt diese seltene Erkrankung im relativ jungen Alter aufgrund der Schwere eines einzelnen Schubes mit schlechter Rückbildungstendenz und mangelnder prognostischer Biomarker eine klinische Herausforderung. Mit meiner Arbeit habe ich einen Beitrag zu einem tieferen Verständnis für degenerative und regenerative Prozesse der NMOSD-Läsionen durch Etablierung innovativer NMOSD-Tiermodelle geleistet und damit ein Fundament für künftige Biomarkerforschung und neuroprotektive Strategien gelegt. Dabei bin ich auf bis dato nicht bekannte Mechanismen der axonalen Schädigung und der Regeneration adulter Astrozyten gestoßen, die nicht nur im Kontext der NMOSD sondern insgesamt im neuroinflammatorischen Setting eine Rolle spielen könnten. Die Frage nach Neurodegeneration und -regeneration im Zusammenhang mit Neuroinflammation und insbesondere NMOSD ist sicherlich weiterhin nicht komplett beantwortet und so wird die Erforschung weiterer z.B. metabolischer Aspekte der neuronalen Pathologie in der NMOSD weiterhin von Bedeutung bleiben.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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