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Regelung der Elektronendynamik in Radiofrequenz-getriebenen Mikroplasmajets für effiziente CO2-Konversion

Fachliche Zuordnung Elektronische Halbleiter, Bauelemente und Schaltungen, Integrierte Systeme, Sensorik, Theoretische Elektrotechnik
Optik, Quantenoptik und Physik der Atome, Moleküle und Plasmen
Förderung Förderung von 2020 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 445072286
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Das Projekt zur Untersuchung der CO2-Umwandlung mittels Plasmatechnologie, bekannt für ihre effiziente Gasaktivierung und ihre Skalierbarkeit, hat vielversprechende Wege für eine energieeffiziente Transformation von CO2 aufgezeigt. Mit einem Fokus auf Hochfrequenz-Plasmajets, insbesondere den COST-Jet, zielte das Projekt darauf ab, ihr Potenzial für die CO2-Umwandlung zu erschließen. Das ultimative Ziel des Projekts ist es, die Elektronenenergieverteilungsfunktion (EEDF) so zu manipulieren, dass Energie gezielt für die Dissoziation von CO2, insbesondere durch die Vibrationsanregung von CO2-Molekülen, effizient eingesetzt werden kann. Ein umfassendes Chemiemodell für eine He/CO2-Gasmischung wurde entwickelt, was die Grundlage für die Erstellung eines detaillierten zweidimensionalen Simulationsmodells bildete, das sowohl Plasma- als auch Neutralgastransportmechanismen integriert. Um die theoretischen Ergebnisse zu ergänzen, wurde ein experimentelles Setup mit dem COST-Jet und einem selbstgebauten Massenspektrometrie-Setup eingesetzt, das einen direkten Vergleich der Umwandlungsraten zwischen den Simulationen und realen Experimenten ermöglichte. Das Projekt hat wichtige Einblicke in das Potenzial von Hochfrequenz-Plasmajets für die effiziente Umwandlung von CO2 geliefert und die Durchführbarkeit dieses Ansatzes durch sowohl theoretische Modellierung als auch experimentelle Validierung demonstriert.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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