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Katalysatoren häufig vorkommender Metalle stabilisiert durch poröse N-dotierte SiC-Materialien

Fachliche Zuordnung Anorganische Molekülchemie - Synthese, Charakterisierung
Förderung Förderung von 2021 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 461481491
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Das Ersetzen von Edelmetallen durch häufig vorkommende Metalle wurde in den letzten Jahren sehr erfolgreich unter Verwendung von homogenen Katalysatoren gezeigt. Wiederverwendbare nanostrukturierte Katalysatoren, basierend auf häufig vorkommenden Metallen mit einer breiten synthesechemischen Anwendbarkeit in Hydrier- bzw. Dehydrierreaktionen, sind bisher signifikant weniger entwickelt worden. Hauptkritikpunkt sind die beobachteten deutlich niedrigeren Aktivitäten der häufig vorkommenden Metalle im Vergleich zu Edelmetallen in nanostrukturierten Katalysatoren. Polymerbasierte SiCN- und SiC-Materialien kombinieren materialspezifische Eigenschaften wie hohe thermische Belastbarkeit und Korrosionsbeständigkeit mit einer einfachen Verarbeitbarkeit und möglicher Formgebung bzw. Strukturierung bei niedrigen Temperaturen. Diese einfache Verarbeitbarkeit ermöglicht auch die Synthese von sehr aktiven Katalysatoren. Wir konnten zeigen, dass nanostrukturierte 3d- Metallkatalysatoren Edelmetall-basierten Katalysatoren in Aktivität und Selektivität überlegen sein können. Hierfür wurden wie vorgeschlagen zwei Teilziele erreicht 1. Die Entwicklung von neuartigen Katalysatoren basierend auf porösen, N-dotierten SiC-Trägermaterialien. 2. Das Design von aktiven und selektiven 3d-Metall-Katalysatoren für Hydrier- und Dehydrierreaktionen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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