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Erweiterte räumliche statistische Modellierung von COVID-19-Daten

Fachliche Zuordnung Statistik und Ökonometrie
Epidemiologie und Medizinische Biometrie/Statistik
Förderung Förderung von 2021 bis 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 492351805
 
Erstellungsjahr 2024

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Im Rahmen des Projektes wurden statistische Methoden zur Analyse von COVID-19 Daten angewendet. Dabei stand unter anderem die Modellierung von Hospitalisierungen im Vordergrund. Die Daten wurden dabei auf kleinräumiger Ebene (Kreis bzw. Versorgungsregionen) analysiert und es wurden Prognosemodelle entwickelt, die auch bei den bayerischen Behörden (Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, LGL) zum Einsatz gekommen sind. Darüber hinaus wurden im Projekt lokale Aspekte der COVID-19 Pandemie durch räumliche statistische Modelle analysiert, wobei diese mit sogenannten Nowcasting Methoden kombiniert wurden. Nowcasting war notwendig, da Infektionsdaten – und insbesondere Hospitalisierungsdaten – immer mit einem zeitlichen Verzug in der Datenbasis verfügbar waren. Mit Nowcasting konnte dies berücksichtigt werden und man hatte einen aktuellen Blick auf den Infektionsstand. Auch diese Methodik wurde von den bayerischen Gesundheitsbehörden eingesetzt. Jenseits der ursprünglichen Ziele des Projekts rückten Mortalitätsdaten immer mehr in den Fokus, um saisonale als auch jährliche Übersterblichkeiten quantifizieren zu können. Das Projekt hat sich daher auch diesem Problem gewidmet und es wurden altersadjustierte Übersterblichkeiten berechnet. Für diese Beiträge wurde vom Deutschen Statistischen Bundesamt der Corona Sonderpreis verliehen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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