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Untersuchung einer mykophagen Vampiramöbe

Fachliche Zuordnung Pflanzenzüchtung, Pflanzenpathologie
Förderung Förderung von 1998 bis 2002
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5129408
 
Aus dem Boden eines Feldes mit Dauerkultur von Winterweizen in Nordhessen wurde eine mykophage Vampiramöbe (VA) isoliert und in Kultur genommen. Aufbauend auf bisherigen Befunden soll der Lebenszyklus der VA abschließend untersucht werden. Dabei ist die Phase der Exzytierung, möglicherweise mit Entlassung von Schwärmerstadien, von besonderem Intresse. Nach der Sequenzierung der 18s DNA stehen cDNA-Sonden mit hinreichender Spezifität für einen Nachweis unter VA zur Verfügung. Mit diesen Sonden soll die Verbreitung der VA in jeweils fünf Systempaaren vergleichend untersucht werden. Dies sind: Pflügen - Direktsaat (ohne Bodenbearbeiten), Ackerboden - Dauergrünland, konventioneller Ackerbau - ökologischer Landbau. Es wird angestrebt, die VA in diesen Systemen zu quantifizieren. Vampiramöben sind ganz allgemein Antagonisten von bodenbürtigen pilzlichen Krankheitserregern und damit eine Komponente des antiphytopathgenen Potentials in Böden. Mit dieser Untersuchung soll die biologisch interessante, bisher aber wenig bearbeitete Gruppe von Antagonisten charakterisiert werden.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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