Ziel des beantragten Forschungsvorhabens ist es, eine deutliche Steigerung nutzbarer Schnittgeschwindigkeiten, Vorschübe und Schnittiefen beim HSC-Drehen von Nickelbasislegierungen zu erreichen. Hierzu wird in enger Verbindung fertigungstechnischer, materialphysikalischer und werkstoffwissenschaftler Vorgehensweisen ein verifiziertes Simulationsprogramm für den realen, dreidimensionalen Zerspanungsvorgang mit Hilfe der FEM erstellt. Die Ergebnisse der Simulationsrechnungen werden den Ergebnissen aus den HSC-Drehversuchen gegenübergestellt und korreliert. In mehreren Stufen innerhalb der Laufzeit des Verbundvorhabens entsteht durch Anpassung und Verfeinerung der materialphysikalischen Parameter des Werkstückwerkstoffs ein vielseitig nutzbares Simulationssystem. Dieses soll ermöglichen, für die schwer mit HSC zerspanbaren Nickelbasislegierungen neue Schnittgeschwindigkeitsbereiche zu erschließen.
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