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In vitro-Sensibilisierung von Lymphozyten gegen Minorhistokompatibilitätsantigene in der Knochenmarktransplantation

Subject Area Microbiology, Virology and Immunology
Term from 1999 to 2001
Project identifier Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Project number 5187514
 
Bei der Transplantation von hämatopoetischen Stammzellen (HSC) können mittels nicht-myeloablativer Verfahren stabile, gemischte hämatopoetische Spender-Empfänger-Chimären erzeugt werden, die mitunter ausreichen, um die phänotypische Expression genetischer Erkrankungen zu korrigieren. Bei Patienten mit malignen hämatologischen Erkrankungen müssen jedoch diese gemischten Chimären durch eine nachfolgende Infusion von Spender-Lymphozyten in komplette Spender-Chimären überführt werden. Es ist das Ziel dieses Projektes, in Grundlagenorientierten Vorversuchen an Hunden eine zuverlässige und kontrollierbare Konversion eines gemischten in einen kompletten Chimärismus zu etablieren. Dazu soll im Labor von Prof. Dr. R. Storb (FHCRC, Seattle) unter Haupthistokompatibilitäts-identischen Bedingungen die Sensibilisierung von Spender-Lymphozyten gegen Empfänger-Minorhistokompatibilitäts-Antigene unter Zuhilfenahme von Dendritischen Zellen des Empfängers erreicht werden. Diese sensibilisierten Lymphozyten werden nach einer Expansionsphase in die gemischte Empfänger-Chimäre infundiert. Der große Vorteil dieses neuen Verfahrens liegt darin, daß nicht mehr die den Patienten gefährdende, massive zytotoxische Vorbehandlung durchgeführt werden muß. Mittelfristiges Ziel ist die Therapie von malignen hämotologischen Erkrankungen, die erstmals auch älteren Patienten zugute kommen kann und in der ambulanten Behandlung einsetzbar ist.
DFG Programme Research Fellowships
 
 

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