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Rolle der Deformation bei magmatischen Intrusionsprozessen: Evaluierung der Mechanismen der Granitplatznahme und ihrer Wechselwirkung mit der Störungstektonik
Antragsteller
Dr. Robert Trzebski
Fachliche Zuordnung
Paläontologie
Förderung
Förderung von 2000 bis 2003
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5194666
Mit dem vorliegenden Forschungsvorhaben wird eine Fallstudie an Graniten in Baja California Norte (Mexiko) angestrebt (Abb. 1), mit dem vorrangigen Ziel, die Mechanismen der Granitplatznahme zu quantifizieren, und deren genetischen Zusammenhang mit der Deformation zu prüfen. Dabei sollen insbesondere die Wechselwirkung und/oder die Abhängigkeit zwischen Granitplatznahme und Störungstektonik im Intrusionsniveau untersucht werden. Zudem sollen kinetische und strukturelle Rahmenparameter erstellt werden, die bei einer potentiellen Wirksamkeit der Deformation bei der Akkumulation von Magmen in verschiedenen Krustenbereichen erforderlich sind. Dieses Vorhaben soll ferner Rahmenkriterien für eine Vergleichbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse mit Interpretationen aus älteren Orogenen liefern und dadurch den Kenntnisstand über die Intrusionsprozesse, insbesondere in den mitteleuropäischen Varisziden erweitern. Ein fundiertes Wissen über die verschiedenen Granit-Bautypen und ihre Deformationsstrukturen ist außerdem auch für aktuelle, geotechnische Aufgaben von Relevanz, insbesondere bei der Beurteilung von Vorhaben zur Endlagerung von Sonderabfällen in Granitplutonen.
DFG-Verfahren
Forschungsstipendien
