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Einfluß des Geschlechts auf die Nikotinrezeptor-vermittelte Analgesie auf Rückenmarksebene

Antragsteller Dr. Carsten Bantel
Fachliche Zuordnung Anästhesiologie
Förderung Förderung von 1999 bis 2001
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5208368
 
Daten aus tierexperimentellen und klinischen Studien deuten darauf hin, daß es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Schmerzperzeption gibt. So sollen Schmerzmedikamente bei Frauen schwächer wirken als bei Männern. Eine Ausmahme bildet der Acetylcholinesterase-Inhibitor Neostigmin, welcher nach intrathekaler Gabe bei Frauen um Vergleich zu Männern eine zweifach stärkere Analgesie induziert. Die deutet auf eine wesentliche Rolle des spinalen, cholinergen Systems bei der geschlechtsspezifischen Schmerzverarbeitung hin. Die Klärung dieses Mechanismus wird zum Verständnis der Physiologie und Pathophysiologie des Schmerzes beitragen und damit vielleicht zur Entwicklung neuer Therapieansätze führen. Im Rahmen der geplanten Studien soll dieser Mechanismus um Tierexperiment anhand folgender Hypothesen untersucht werden: 1. Östrogen erhöht im weiblichen Organismus die spinale nikotinerge Rezeptoraktivität. 2. Der spinal-nikotinerge analgetische Effekt ist von einer Noradrenalinfreisetzung abhängig.
DFG-Verfahren Forschungsstipendien
 
 

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