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Die politische Geschichte Sindhs zwischen 1935 und 1947 als Fallstudie zur Herausbildung von nationaler und regionaler Identität in Südasien
Antragsteller
Dr. Michael Schied
Fachliche Zuordnung
Neuere und Neueste Geschichte (einschl. Europäische Geschichte der Neuzeit und Außereuropäische Geschichte)
Förderung
Förderung von 1999 bis 2001
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5226316
Gegenstand des Vorhabens ist die Analyse der politischen Geschichte der Provinz Sindh im Zeitraum seit der Inkraftsetzung des Government of India Act, 1935 bis zum Erlangen der Unabhängigkeit Indiens und Pakistans im Jahre 1947. Das Vorhaben rekonstruiert die politische Willensbildung jener Zeit und ihre Bedingungen. Im Zeitraum der Jahre 1936 bis 1947 wurden auf politischen Ebenen der Provinz Sindh drei Szenarien politischer Entwicklung Gegenstand der machtpolitischen Auseinandersetzung (Verbleib im gesamt-indischen Verband, Unterstützung der Idee der Bildung eines separaten Staates, der die Muslime des Subkontinents umfaßte (Pakistan-Idee), Autonomie der Provinz bzw. Abfassung einer staatlichen Verfassung für Sindh. Über die Jahre hinweg hatte sich letztlich unter der politischen Führung der Muslim League mehrheitlich die Pakistan-Idee in der Provinz durchgesetzt. Gegenstand der Untersuchung sind die Faktoren, die diese Entscheidung verursachten, und wie tragfähig sie im Hinblick auf die anderen Optionen war.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
