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Hemmung der Interferon-vermittelten Virusabwehr durch das E6-Protein des humanen Papillomvirus 16

Antragstellerin Dr. Maren Trost
Fachliche Zuordnung Mikrobiologie, Virologie und Immunologie
Förderung Förderung von 1999 bis 2002
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5230950
 
Das humane Papillomvirus 16 (HPV-16) gehört zu Gruppe der tumorassoziierten Papillomviren. Seine DNA wird in 50% der humanen Cervixcarcinome gefunden. Neben dem E7-Protein trägt auch das E6-Protein von HPV-16 zur Transformation bei. Es vermittelt den Ubiquitin-gekoppelten Abbau des zellulären Tumorsuppressorproteins p53. Daneben scheinen aber auch weitere Funktionen des E6-Proteins zur Pathogenese beizutragen. Ein kürzlich identifizierter Bindungspartner des HPV-16 E6-Proteins ist der "interferon regulatory factor-3" (IRF-3). Durch eine Virusinfektion wird in der Regel die Phosphorylierung und die nukleäre Akkumulation von IRF-3 ausgelöst. Es folgt die Bildung eines Komplexes, der die Transkription von Interferon-ß induziert. HPV-16 E6 ist in der Lage, diese Induktion von Interferon-ß zu inhibieren.Dieser hemmende Einfluß von E6 soll in dem hier vorgeschlagenen Projekt untersucht werden. Dabei wird der Effekt von E6 auf die Lokalisation, die Phosphorylierung und auf die transaktivierende Aktivität von IRF-3 charakterisiert. Weiterhin wird die Fähigkeit von E6-gebundenem IRF-3 zur Komplexbildung mit weiteren Transkriptionsfaktoren und damit zur Induktion von Interferon-ß untersucht.
DFG-Verfahren Forschungsstipendien
 
 

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