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Grabungen in el Andarin, dem antiken Androna, zur Klärung der Siedlungsgeschichte und Siedlungsformen einer römisch-byzantinischen Siedlung in Mittelsyrien

Fachliche Zuordnung Klassische, Provinzialrömische, Christliche und Islamische Archäologie
Förderung Förderung von 2000 bis 2007
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5240750
 
Das römisch-byzantinische Androna ist mit einem Areal von 1,6 qkm einer der größten Ruinenorte der zentralsyrischen Wüstensteppen. Androna war einerseits ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Euphrat und Ostsyrien und den küstennahen Gebieten Nordsyriens, andererseits als Ort des sog. "Limes von Chalkis", Teil des Verteidigungsgürtels gegen die persischen Sassaniden in römischer wie frühbyzantinischer Zeit. Es war eine Siedlung ohne Stadtrecht, aber von städtischem Charakter, umgeben von zwei Mauerringen, mit einem Militärlager und einem öffentlichen Bad im Ortszentrum, 11 Kirchen, mehreren öffentlichen Bauten und zahlreichen Wohnhäusern. Durch Grabungen und Arbeiten zum Oberflächenbefund sollen folgende Problemkreise geklärt werden: Die Entwicklung des Ortes zwischen dem 2. und 7. Jahrhundert und seine Nachbesiedlung in arabischer Zeit; das Verhältnis der öffentlichen zu den privaten Bauten und d.h., der Charakter der kome Androna im Gegenüber zu Orten mit Stadtrecht; die Entstehungszeit der Verteidigungsanlagen, ihre Stellung innerhalb des "Limes von Chalkis" und ihr Verhältnis zu den Befunden in Nord- und Südsyrien; das antike Bewässerungssystem innerhalb des Ortes und in seiner unmittelbaren Umgebung (Feldbewässerung) als Grundlage für den ehemaligen Wohlstand.Die Ausgrabungen fonden statt in Zusammenarbeit mit einem Team des Archäologischen Instituts der Universität Oxford unter der Leitung von Dr. Marlia Mango und einem Team der Generaldirektion Syrischer Altertümer unter der Leitung von Dr. A. Zaqzouq, Hama.Die Ausgrabungen finden statt in Zusammenarbbeit mit einem Team des Archäologischen Instituts der Universität Oxford unter der Leitung von Dr. Marlia Mango und einem Team der Generaldirektion Syrischer Altertümer unter der Leitung von Dr. A. Zaqzouq, Hama.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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