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Struktur und Dynamik des Arzneimittelmarktes in der Bundesrepublik Deutschland
Antragsteller
Professor Dr. J.-Matthias Graf von der Schulenburg
Fachliche Zuordnung
Wirtschaftstheorie
Förderung
Förderung von 1995 bis 2000
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5243636
Innovationen im Arzneimittelsektor - neue Produkte, neue Therapieformen - spielen als Input für die Gesundheitsproblematik der Ärzte eine immer größere Rolle, weil sie Kosten verlagern (vom stationären in den ambulanten Sektor), Kosten senken (durch das frühere Erkennen von Erkrankungen), aber auch Kosten steigern (durch die Möglichkeit, Erkrankungen zu therapieren, die früher nicht behandelbar waren). Neben der Produktinnovation wird die Prozeßinnovation dabei für die Arzneimittelindustrie immer bedeutender. Wesentliche Einflüsse gehen hier von der Integrierung einzelner Managed Care-Ansätze aus (insbesondere die Implementierung von Disease Management-Konzepten). Im Rahmen des beantragten Projektes erfolgt zum einen die Fortsetzung der Untersuchung dieser prozeßorientierten Veränderungen des Arzneimittelmarktes und ihrer Auswirkungen für das gesamte Gesundheitswesen und zum anderen die Herausarbeitung des Einflusses von Arzneimittelinnovationen für die Gesundheitsversorgung. Entscheidende Entwicklungen sind u.a. von der Gentechnologie zu erwarten, die Fragen nach der zukünftigen Bedeutung von Patenten als F&E-Anreiz aufwerfen. Innovative Therapieformen werden unter Kostengesichtspunkten zudem im zunehmenden Maß eine ökonomische Evaluation erfordern.
DFG-Verfahren
Schwerpunktprogramme
Teilprojekt zu
SPP 199:
Industrieökonomik und Inputmärkte