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The reality and the impossible - Narration of the unutterable in the works of Marguerite Duras

Applicant Michaela Dahm
Subject Area European and American Literary and Cultural Studies
Term from 2000 to 2001
Project identifier Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Project number 5258452
 
Das Besondere der Durasschen Romane besteht darin, so die These der vorliegenden Arbeit, daß ihre Protagonisten nach einem Raum jenseits der Identifikationen suchen. Es wird untersucht, mit welchen erzählerischen Mitteln Marguerite Duras diesen anderen, von der Wirklichkeit getrennten Raum herstellt. Exemplarisch an einem ihrer wichtigsten Romane, Moderato Cantabile (1959), werden drei Erzählverfahren herausgearbeitet, die sich für diese besondere Struktur ihres Schreibens als konstitutiv erweisen. In acht weiteren Romananalysen wird nachvollzogen, wie diese Erzählverfahren in der chronologischen Entwicklung des Werkes entstehen, sich entfalten, um schließlich mit dem Welterfolg der Autorin L'Amant (1984) wieder zu verschwinden. Im Anschluß daran wird anhand des nicht-fiktionalen Materials (Zeitungsartikel, Interviews) untersucht, wie Duras diesen anderen Raum in die Wirklichkeit projiziert. Auf diese Weise entsteht eine exemplarische Werkgeschichte, in der die fundamentale Struktur des Durasschen Schreibens in ihrer Entstehung, ihren Konstanten und Veränderungen erschlossen wird.
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