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Untersuchungen zum Mechanismus der Peroxisomenproliferation und Hepatocarcinogenese an Acyl-CoA-defizienten Mäusen (AOX-/-)
Antragstellerin
Dr. Kirstin Meyer
Fachliche Zuordnung
Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Strahlenbiologie
Förderung
Förderung von 2000 bis 2002
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5265636
Homozygote AOX-defiziente Mäuse (AOX-/-) zeigen in vivo durch Akkumulation von Liganden des PPARalpha eine spontane Peroxisomenproliferation und bilden nach etwa 15 Monaten Lebertumoren aus. AOX-/--Mäuse und besonders ihre Lebern bieten damit hervorragende Möglichkeiten, die Rolle von Peroxisomenproliferatoren bei der Hepatocarcinogenese zu untersuchen. Hauptziel des Projektes ist die Identifizierung von Genen, die auf klassischem oder nicht-klassischem Weg in den Lebern von AOX-/- - bzw. AOX / -Mäusen, die mit Peroxisomenproliferatoren behandelt wurden, induziert werden. Mittels DNA-Microarrays können Veränderungen der Genexpression in den Lebern von AOX-/- - und AOX / Mäusen verglichen und eingehend und umfassend charakterisiert werden. Mit diesen Untersuchungen sollte es möglich sein, den Mechanismus einer durch Peroxisomenproliferatoren ausgelösten Hepatocarcinogenese näher zu charakterisieren. Stabile Leberzellinien dieser Mäuse können weiterhin als In-vitro-Modell zur Untersuchung proliferationsauslösender Eigenschaften verschiedenster Verbindungen und als Screening-Modell Einsatz finden. Weiterhin lassen sich tumorigene Eigenschaften dieser Zellen in vitro und an Nacktmäusen studieren.
DFG-Verfahren
Forschungsstipendien
