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Asymmetrische Autokatalyse mit Verstärkung des Enantiomerenüberschusses - Neue Konzepte und Modelle
Antragstellerin
Dr. Andrea Schorm
Fachliche Zuordnung
Organische Molekülchemie - Synthese, Charakterisierung
Förderung
Förderung von 2000 bis 2002
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5276532
In unserem Projekt sind in einem ersten Teil die Untersuchungen auf autokatalytische, enantioseitendifferenzierende Alkylierungsreaktionen von Aldehyden mit einfach zugänglichen Zinkorganylen gerichtet. Hierfür haben wir zwei Modellsysteme auf der Basis von Isochinolincarbaldehyden entwickelt, die in der Lage sein sollten, durch molekulare Erkennung homo- und heterochirale Zinkintermediate zu bilden. Dies ist die notwendige Bedingung für eine Kopplung von asymmetrischer Induktion und nichtlinearem kinetischen Effekt in einer chemischen Reaktion.Aufbauend auf den bislang mit Zinkorganylen gewonnenen Ergebnissen soll in einem zweiten Teilprojekt der Frage nachgegangen werden, inwiefern asymmetrische Autokatalysereaktionen von Alkinyllithium-Reagenzien mit Aldehyden zu vergleichbaren Verstärkungen der Enantioselektivität führen können. Auch soll erstmals erforscht werden, ob die Baylis-Hillman-Reaktion von akzeptorsubstituierten Olefinen mit Aldehyden autokatalytisch und mit Verstärkung des Enantiomerenüberschusses vollzogen werden kann. In Ergänzung zu den allgemein üblichen Analysemethoden soll in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe von Prof. Blackmond in Hull mikrokalorimetrische Messungen zur mechanistischen Untersuchung der einzelnen Autokatalysen erfolgen. Diese haben jüngst wesentlich zur Aufklärung von Reaktionsabläufen beigetragen.
DFG-Verfahren
Forschungsstipendien
