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Wirkung des Parathormons auf die Reifung und die mechanische Stabilität von neugebildetem Knochen während des Längenwachstums am Bein der Ratte
Antragstellerin
Dr. Caroline Seebach
Fachliche Zuordnung
Orthopädie, Unfallchirurgie, rekonstruktive Chirurgie
Förderung
Förderung von 2001 bis 2002
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5290908
In der Orthopädie wird die Distraktionsosteogenese (DO) mit Hilfe eines Fixateur externe sowohl für die Knochenverlängerung als auch für die Behandlung von Skelettdefekten und Pseudarthrosen genutzt. Die Prozedur ist charakterisiert durch die Knochenneubildung zwischen zwei Knochenoberflächen. Problematisch ist die langsame Knochenbildung in der Distraktionslücke, sodaß die Heilungsperiode bis zur Vollbelastung des Knochens mehrere Monate beträgt. Daher sind Behandlungen, die diese Periode verkürzen, von Interesse. Seit einigen Jahren weiß man, daß die intermittierende Gabe von Parathormon (PTH) über Initiation und Aktivierung von Osteoblasten eine anabole Wirkung auf Knochen hat. Dieser Effekt des PTHs ist viel stärker bei neugebildetem Knochen zu beobachten, als bei Knochen mit normalem "turnover".Tierstudien haben demonstriert, daß PTH die Stabilität und das Kallusvolumen von Frakturheilungen in Ratten verbessert. Wir möchten untersuchen, ob intermittierende Gabe von PTH nach Distraktionsosteogenese in Ratten die Knochenbildung stimuliert und die Konsolidation des neugebildeten Knochens verbessern kann. Die Stabilität des neugebildeten Knochens wird durch mechanische Tests geprüft und der mineralisierte Knochenanteil durch DEXA-Messungen festgestellt. Danach wird der neugebildete Knochen histomorphometrisch untersucht, um festzustellen, ob die Trabekeldichte unter PTH zunimmt.
DFG-Verfahren
Forschungsstipendien
