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Die Geheimdienstkooperation der Alliierten während des Zweiten Weltkrieges

Antragsteller Dr. Donal O' Sullivan
Fachliche Zuordnung Neuere und Neueste Geschichte (einschl. Europäische Geschichte der Neuzeit und Außereuropäische Geschichte)
Förderung Förderung von 2002 bis 2009
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5317456
 
Die Zusammenarbeit der Geheimdienste während des Zweiten Weltkrieges ist bislang noch kaum erforscht, da die betreffenden Akten lange Zeit unter Verschluß gehalten wurden. Mittlerweile sind einige Bestände offengelegt worden, es fehlt allerdings an Beiträgen auf dieser Quellenbasis sowie an Synthesen, die das dokumentarische Material kritisch aufbereiten. Für alle Seiten war die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet so heikel, daß noch Jahrzehnte nach dem Kriegsende die Akten geheimgehalten wurden. Dabei erlauben die bislang gesichteten Unterlagen sowie weitere neu zu erschließende Bestände wichtige Erkenntnisse über die Informationsbasis und das Urteilsvermögen der alliierten Regierungen während der entscheidenden Wendepunkte des Zweiten Weltkrieges. Sie ist die erforderliche Basis für die nüchterne und sachgerechte Einschätzung des Anteils der Sicherheitsdienste am Kriegserfolg. Manche Legende in Memoirenwerken und Gesamtdarstellungen kann dadurch zurechtgerückt werden Die Erforschung der Zusammenarbeit erlaubt zudem Rückschlüsse über Motivationen und Zielvorstellungen für die Zeit nach dem Ende der Kampfhandlungen und bietet daher neue Erkenntnisse über den Beginn des Kalten Krieges.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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