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Die Münzprägungen der Kyrenaika bis zum Beginn der römischen Herrschaft

Fachliche Zuordnung Klassische, Provinzialrömische, Christliche und Islamische Archäologie
Förderung Förderung von 2001 bis 2004
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5318838
 
Zwischen dem 6. und 1. Jahrhundert v. Chr. haben in der Kyrenaika - dem Küstenstreifen in Nordost-Lybien - mehrere griechische Kolonien Münzen geprägt: Kyrene, Barke, Euhesperides, Taucheira, Apollonia und Ptolemais. Zwei ungewöhnliche Phänomene dieser Münzprägung fallen auf: Erstens: Mehrere Gemeinschaftsprägungen von Kyrene und Barke einerseits und von Kyrene und Euhesperides andererseits, die auf freundlichere Kontakte zwischen diesen Städten schließen lassen als es die schriftliche Überlieferung vermuten lässt. Zweitens: Die plötzlich auftretende Dominanz einer sehr differenzierten Goldprägung Kyrenes im späten 4. Jahrhundert. Die sich daraus ergebenden historischen Probleme sollen anhand einer Stempelstudie untersucht werden, die die - bisher auf Untersuchungen der 1920er Jahre basierende - Chronologie präzisieren und die Umfänge der einzelnen Emissionen relativ gewichten wird.
DFG-Verfahren Forschungsstipendien
 
 

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