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Geldwertschwankungen und handelsrechtliche Verträge in Deutschland und Frankreich

Antragsteller Georg Gruber
Fachliche Zuordnung Privatrecht
Förderung Förderung von 2001 bis 2002
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5322218
 
Gegenstand der Untersuchung sind die Auswirkungen von Geldwertschwankungen auf Verträge, insbesondere solche unter Kaufleiten, und die Instrumente, die Gesetzgeber, Vertragspartien und Gerichten zur Verfügung stehen, um die durch die Veränderung des Geldwertes hervorgerufenen Störungen des vertraglichen Gleichgewichts zu korrigieren. Dabei werden die mit Wertsicherungsklauseln und einer richterlichen Vertragskorrektur nach den Grundsätzen über den Wegfall der Geschäftsgrundlage zusammenhängenden Fragen für das deutsche und das französische Recht einer eingehenden Analyse unterzogen. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die durch die Einführung des Euro bedingten Gesetzesänderungen (Aufhebung von § 3 WährG) und die Frage, ob die Schaffung einer gemeinsamen Währung nicht eine einheitliche Regelung der damit zusammenhängenden Rechtsprobleme erfordert. Die für das deutsche und das französische Recht sowie das internationale Einheitsrecht (CISG, Unidroit-Principles) gefundenen Lösungen wurden herangezogen, um eine gemeinschaftsrechtliche Regelung für diese Frage zu entwerfen.
DFG-Verfahren Publikationsbeihilfen
 
 

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